BewerberInnen-Vitae

Jurgita Česonytė

Jurgita Česonytė studierte zunächst Chordirigieren an der Kunstuniversität Graz bei Prof. Johannes Prinz. Darauf folgte ein Masterstudium Chordirigieren bei Prof. Hans-Christoph Rademann und Prof. Georg Christoph Sandmann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2022 studiert sie ebenfalls in Dresden im weiterbildenden Master Orchesterdirigieren bei Prof. Ekkehard Klemm und Prof. Roland Kluttig. 

Wertvolle musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen mit Florian Benfer, Roland Börger, Patrick Russill, Josep Vila i Casañas, Grete Pedersen, Georg Grün, Florian Helgath und anderen. Neben ihrem Studium sammelte Jurgita Česonytė außerdem umfassende Erfahrungen bei verschiedenen internationalen Wettbewerben. Sie gewann 2017 den 3. Preis sowie den Publikumspreis bei der Northern Choir Conducting Competition in Dänemark. Im Wettbewerb Gheorghe Dima Choral Conducting Competition in Rumänien gewann sie 2018 den Gheorghe Dima Special Prize. Des Weiteren war sie 2019 Finalistin beim 8th International Choir Conducting Competition Towards Polyphony und Semifinalistin beim Eric Ericson Award 2024. Von 2022-2024 war sie Stipendiatin des Forum Dirigieren

Seit Januar 2022 ist sie Assistentin des Domkapellmeisters an der Sankt Hedwigs-Kathedrale Berlin. Seit Februar 2025 ist Jurgita Česonytė außerdem künstlerische Leiterin des Nationalen Jugendchor Litauens.

Antonius Adamske

Kunst und Wissenschaft sind die Eckpfeiler in der Arbeit von Antonius Adamske, die Presse lobt die Authentizität und Entdeckerfreude seiner Aufführungen. Nach Studien in Hannover, Basel und Würzburg und künstlerischen Stationen in Göttingen und Berlin wirkt er zurzeit u. a. als Dirigent des Monteverdi-Chors Hamburg  ist als solcher ein regelmäßiger Gast in den großen Konzerthäusern Norddeutschlands. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn seit Jahren mit dem Göttinger Barockorchester, seine Leidenschaft gilt insbesondere der barocken Oper. Einen künstlerischen Namen hat er sich mit zahlreichen Aufführungen von Bühnenstücken und geistlichen Werken des französischen Barock von Lully über Lalande, Desmarest und Charpentier bis hin zu Mondonville, Rameau, Gossec, Gluck und Bizet gemacht. Von 2020 bis 2025 stand er dem Bremer RathsChor als künstlerischer Leiter vor.

Adamske lehrt an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Gastdirigate und Dirigiermeisterkurse im In- und Ausland sowie eine Vielzahl an Radio- und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Tätigkeit. Er wurde zudem in »Historischer Musikwissenschaft« an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg promoviert. 2023 hat Adamske die künstlerische Leitung der traditionsreichen Musikpflege an der Georg-August-Universität Göttingen übernommen.

Vinzenz Weissenburger

Vinzenz Weissenburger wurde in Berlin geboren und studierte zunächst an der Universität der Künste Berlin und schloss sein Studium erfolgreich als Diplom-Tonmeister ab. Noch während der Studienzeit wurde er mit mehreren ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Von 2005 bis 2011 studierte er Dirigieren an der Hochschule für Musik Dresden bei Hans-Christoph Rademann (Chor) und bei Ekkehard Klemm sowie Christian Kluttig (Orchester). Er vertiefte er seine künstlerische Kompetenzen bei Meisterklassen mit The Hilliard Ensemble, dem Rundfunkchor Berlin (Simon Halsey und Grete Pederson) und bei der Stuttgarter Bachwoche (Helmuth Rilling).

Vinzenz Weissenburger macht als Chor- sowie Orchesterdirigent gleichermaßen auf sich aufmerksam. Unabhängig davon, ob er mit Kindern oder Berufsmusikern musiziert, zeichnen sich seine Aufführungen durch freien Klang und eine durchhörbare Gestalt aus. Neben der besonderen Liebe zu der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts setzt Vinzenz Weissenburger Akzente in der historisch informierten Aufführungspraxis von Barockmusik mit modernen Orchestern, arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Andris Nelsons und Sir Simon Rattle zusammen und dirigiert in Konzerten und Opern Klangkörper wie das MDR-Sinfonieorchester Leipzig, die Staatskapelle Berlin und die Lautten Compagney.

An der Staatsoper Berlin dirigierte Vinzenz Weissenburger seit der Spielzeit 2010/2011 die Werkstatt-Produktionen »Der gestiefelte Kater« von César Cui, »Eisenhans!« von Ali N. Askin und Wolf-Ferraris »Aschenputtel« und seit 2011 das traditionelle Weihnachtskonzert mit dem Kinderchor der Staatsoper und der Staatskapelle Berlin. 2010 leitete er in Dresden Mozarts »Die Zauberflöte« und 2011 Lortzings »Der Wildschütz« mit der Neuen Elbland Philharmonie. Im Juni 2012 debütierte er am Theater Hof mit Rossinis »Il barbiere di Siviglia«.

Er leitet seit 2007 den Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin und baute ihn so aus, dass dieser u. a. 2013 in Litauen bei „Siaulia Cantat“ die Goldmedaille und beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 den 1. Preis gewann, sowie auf Tourneen durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien, Polen, Lettland, Litauen, China und Vietnam ging. Beim internationalen Chorwettbewerb von Hoi An (Vietnam) wurde der Kinderchor mit zwei Goldmedaillen sowie Vinzenz Weissenburger mit dem „Conductor’s Prize for outstanding achievement“ ausgezeichnet.

Im September 2015 gründete er den Jugendkammerchor „Junges Consortium Berlin“, der bereits bei seinem ersten Wettbewerb im Februar 2017 beim Grand Prix of Nations drei Goldmedaillen errang. Auch hier erhielt Vinzenz Weissenburger einen Sonderpreis für „excellent conducting“.

Im November 2016 übernahm er nach ersten gemeinsamen Konzerten die künstlerische Leitung vom Chor des Jungen Ensembles Berlin. 

Consent Management Platform von Real Cookie Banner