Jurgita Česonytė

Die junge litauische Dirigentin Jurgita Česonytė ist ab der Spielzeit 2026/27 die neue Direktorin der Berliner Singakademie.
Jurgita Česonytė ist Gründerin des Nunc! Vokalensembles Berlin mit einem Schwerpunkt auf baltischer Chormusik. Zuvor leitete sie den Nationalen Jungendchor Litauen und das Junge Ensemble Dresden.
2024 war sie Halbfinalistin beim Eric Ericson Award in Stockholm, einem der weltweit bedeutendsten Wettbewerbe für Chordirigieren. Darüber hinaus gewann sie unter anderem den Special Prize bei der Gheorge Dima International Music Competition in Rumänien und den Audience Prize bei der Northern Choir Competition in Dänemark.
Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Česonytė an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Prof. Johannes Prinz und an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Hier absolvierte sie mit Auszeichnung einen Master Chordirigieren bei Prof. Hans-Christoph Rademann und Prof. Georg Christoph Sandmann und anschließend einen weiterbildenden Master Orchesterdirigieren bei Prof. Ekkehard Klemm und Prof. Roland Kluttig. Von 2022 bis 2024 war sie Stipendiatin des Forums Dirigieren des Deutschen Musikrats.
Neben Assistenzen bei der Singakademie Dresden, dem Dresdner Knabenchor und der Sankt Hedwigs-Kathedrale Berlin absolvierte Jurgita Česonytė zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Gijs Lenaars (Rundfunkchor Berlin), Florian Helgath (Chorwerk Ruhr), Grete Pedersen (The Norwegian Soloists Choir) und Josep Villa (Lunds Vokalsolister). Sie dirigierte Orchester wie die Elbland Philharmonie Sachsen, die Sächsische Bläserphilharmonie, die Erzgebirgische Philharmonie, das Dresdner Barockorchester, capella vitalis berlin, Ensemble Wunderkammer, das Bach-Collegium und die Kammersymphonie Berlin.






